Möllbrücke die 1. – Singwoche mit Chorleiterschulung

Seit Jahren bietet der KSB allen ChorsängerInnen und ChorleiterInnen Kärntens, sowie allen am Gesang Interessierten zwei landesweit ausgeschriebene Singwochen mit angeschlossenem Chorleiterkurs an. Während der Sommerkurs im Bezirk St.Veit schon über Jahrzehnte beheimatet ist, findet der Winterkurs heuer erstmalig in Möllbrücke statt.

Mit den Kursen hat sich der KSB einer notwendigen Basisarbeit verpflichtet! Ziel ist es, die Sing– und Chorleiterpraxis zu fördern, und auch für eine wertvolle Repertoire-Erweiterung in Kärntens Chören zu sorgen.

Termin:
10.- 16. Februar 2019
Beginn des Kurses: Sonntag, 10. Feber 2019, 16.00 Uhr – Plenum!

Veranstaltungsort:
Landhotel Kreinerhof/VAZ Möllbrücke
A-9813 Möllbrücke, Hauptstraße 6
Tel. 04769- 2221

Anmeldeschluss:
15. Jänner 2019

Kosten:
Interne Teilnahme: € 560,00 (KSB-Mitglieder € 495,00)
(beinhaltet Vollpension, Kursgebühr, Notenmaterial)

Externe Teilnahme: € 225,00 (KSB-Mitglieder € 185,00)
(beinhaltet Kursgebühr und Notenmaterial; Verpflegung ist hier extra zu bezahlen)

Ermäßigung für Schüler und Studenten: € 40,00

Aktivitäten:
Dienstag-Abend: Volleyballturnier ab 21.30 Uhr

Referenten des Kurses
Chorarbeit: Christof Mörtl (Kursleitung), Doris Aichholzer, Christian Dreo, Andreas Gassner
Stimmbildung: Ursula Langmayr (A), Bettina Wechselberger (B), Florian Wiedmann (C)

Mittagsstudios:

  1. „Von Schütz bis Schein – Renaissance muss sein!“ – die fast vergessene Hochblüte der Chormusik (Christian Dreo)
  2. „I sing, you sing“ – quer durch die moderne A-capella-Musik – von den Pentatonix bis zur Real Group (Doris Aichholzer)
  3. „Jesu Wunden – Jezusove rane – le stigmate di Gesù“ – Passionslieder im Alpe Adria Raum (Christof Mörtl)

Tagesplan:

08.30 – 09.00     Einsingen

09.00 – 10.00     Gemischter Chor

10.30 – 11.15     Gruppenarbeit

11.15 – 12.15     Frauenchor/Männerchor

13.45 – 14.30     Mittagsstudios

14.30 – 16.00     Frauenchor/Männerchor

16.30 – 17.15     Gruppenarbeit

17.15 – 18.15     Gemischter Chor

19.30 – 21.00     Gemischter Chor

 Freitag Abend 19.30 Uhr Abschlussabend im VAZ Möllbrücke

 

Die Referenten:

 


Christof Mörtl

  • Pädagogische Akademie in Klagenfurt, Lehramtsprüfung in den Fächern Deutsch und Musikerziehung
    Lehrtätigkeit an einer Mittelschule in Wien von 2002 – 2008
  • seit 1995 Mitglied und seit September 2009 Chorleiter der Singgemeinschaft Oisternig, musikalischer Leiter des Quintetts Oisternig
  • von 2001 – 2006 intensive Sängertätigkeit im Chor St. Augustin unter der Leitung von Alois Glaßner und Mirjam Schmidt.
  • seit 2004 Mitglied des Wiener Singvereins unter der Leitung von Johannes Prinz. Konzertreisen mit namhaften Dirigenten (Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Sir Simon Rattle, u.a.) nach Paris, Rom, Turin, Budapest, Moskau und Amsterdam.
  • Teilnahme an Projekten des Anton von Webern Chores der Musikuniversität Wien.
  • seit 2008 Lehrtätigkeit an der Musik – NMS Hermagor
  • Teilnahme an internationalen Vokalwochen in Kaltenberg (OÖ) und St.Gerold (VB), ebenso an den Chorleiterkursen in Graz und Krems bei Erwin Ortner, Johannes Prinz, Maris Sirmais, Robert Sund und Martina Batič.
  • Referent bei Kursen des Kärntner Sängerbundes und des Kärntner Bildungswerkes

 

Doris Aichholzer
(*1988) studierte Musikpädagogik und Deutsch an der Kunstuniversität Graz sowie an der Karl-Franzens-Universität Graz. Ihre Lehrtätigkeit begann sie 2016 als Musikpädagogin bei den Wiener Sängerknaben. Als Chorsängerin und Solistin wirkte sie in renommierten Chorformationen wie dem Kammerchor Graz, dem Jugendchor Österreich und nicht zuletzt dem Kärntner Landesjugendchor, bei dem sie ein Teil des Leitungsteams geworden ist, mit. Sie besuchte diverse Dirigier-Meisterklassen bei international angesehenen Chorleitern wie Johannes Prinz (Österreich), Robert Sund (Schweden), Maria Goundorina (Schweden), Yuval Ben-Ozer (Israel), Martina Batic (Slowenien) und Josep Vila (Spanien). Momentan unterrichtet sie Musik, Deutsch, Bühnenspiel und Chorgesang an einer AHS in Wien, ist Mitglied des Wiener Singvereins unter der Leitung von Johannes Prinz und musikalische Leiterin des von ihr 2017 gegründeten Chores ARTphonica (Kärnten).

Mittagsstudio Möllbrücke: “Von den Pentatonix bis zur Real Group – Quer durch die moderne A-Capella-Musik”

 

Christian Dreo – 1958 in Eisenstadt geboren, Chorleiter, Komponist und Instrumentallehrer, wurde vielfältig musikalisch ausgebildet (Violine, Klavier, Orgel, Schlagwerk), durchwanderte alle Möglichkeiten musikalischer Aktivitäten – von der Rockband über Streichquartett, Tanzmusik, Jazzformation, Blasmusik und Symphonieorchester bis zu solistischen Auftritten – fand sein „Instrument“, den Chor, Anfang der 90er Jahre. Seitdem musikalisch Verantwortlicher mehrerer Chöre, Landeschorleiter des Chorverband Burgenland und als Referent und Leiter von Chorsingwochen und Chorleiterkursen tätig. Sein kompositorisches Schaffen ist auf den Laienchor ausgerichtet, für den er singbare neue Literatur sowohl im kirchenmusikalischen Bereich (er war 1998 bis 2011 Domkapellmeister in Eisenstadt) als auch auf profanem Gebiet schreibt.

 

Weitere Informationen folgen …

 

Die Stimmbildner/-innen

Ursula Langmayr

Ursula Langmayr stammt aus Leonding bei Linz und studierte Sologesang bei Ingrid Janser-Mayr sowie Lied bei Wolfgang Holzmair an der Universität Mozarteum Salzburg.
Die engagierte Sängerin kann auf rege Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten, Orchestern und Künstlern wie Dennis Russell Davis, Silvain Cambreling, Emilio Pomàrico, Jonathan Nott, Ricardo Chailly, Beat Furrer, Russell Ryan, Paul Gulda, Erwin Ortner, dem Klangforum Wien, dem Ensemble Recherche, den Wiener Philharmonikern, dem RSO Wien, dem bayrischen Rundfunkorchester, dem Linzer Brucknerorchester, den Auckland Pipers, uvm. bei nationalen und internationalen Festivals (Wien Modern, Wiener Festwochen, steirischer Herbst, styriarte, Bregenzer Festspiele, Salzburger Festspiele, Carinthischer Sommer, Märzmusik Berlin, Warsawautumn, Wagner Festival Wels u.a.) verweisen.
Große Erfolge feierte Ursula Langmayr unter anderem beim Carinthischen Sommer als Engel in der UA „Ich, Hiob“ von Thomas Daniel Schlee und ebenda als Maria in „Die Geburt des Täufers“ von Jyrki Linjama, bei der UA der Oper „Len Lye“ in Auckland/Neuseeland. Sehr gelungen war auch ihr Einspringen bei „Christmas in Vienna 2013“ im Wiener Konzerthaus an der Seite von Angelika Kirchschlager und Luca Pisaroni. Zusätzliche Engagements führten Ursula Langmayr auch an die Opéra Garnier und das Centre Pompidou, zu den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen, an die Grazer Oper und den IGNM Tagen in Bern, wo sie György Kurtags „Kafka Fragmente“ zur Aufführung brachte.
Auch bei österreichischen Festivals und in den heimischen Konzertsälen ist sie ein gern gesehener und oftmaliger Gast. Konzerteinladungen, Liederabende und Tourneen in die USA, nach Japan, China, Neuseeland, Italien, Finnland, Sardinien, Slowenien, die Schweiz, Deutschland, Polen, Bulgarien, Serbien und Bosnien.

Die Sopranistin Bettina Wechselberger studierte Gesang und Instrumentalpädagogik in Graz und Lugano und schloss ihr Studium mit Auszeichnung in Graz ab. Sie stand in Opernproduktionen in Deutschland als Gretchen und Baronin im „Wildschütz“ (Frankfurt, Aschaffenburg) und Österreich auf der Bühne. Bei den Opernfeststpielen in St. Margarethen sang sie in „La Traviata“ (Inszenierung Robert Herzl, Dirigat Ernst Märzendorfer) und „Rigoletto“.

Weiters konnte man sie in zahlreichen Operettenproduktionen wie „Victoria und ihr Husar“, „Land des Lächelns“, „Der Opernball“ und „Wiener Blut“ hören. Auch im Schauspielhaus Graz sang sie in „Bürger als Edelmann und Meisterklasse“ an der Seite von Elisabeth Rath. Diese Produktion wurde mit Andrea Eckert auch im Akademietheater Wien und den Festwochen Gmunden aufgeführt. Ihre rege Konzerttätigkeit führte Bettina Wechselberger mit verschiedensten Orchestern nach Asien, Amerika und Südafrika. Mit der Grazer Akademischen Philharmonie dem Robert Stolz Orchester, den Wiener Bachsolisten und den Walzerperlen ist die Sopranistin mit steirischen Wurzeln regelmäßig bei Konzerten oder bei Oratorien zu hören.

Auch als Gesangspädagogin ist Bettina Wechselberger gefragt und gibt ihr Wissen als Gesangslehrerin der Musikschule und als Dozentin beim steirischen Sängerbund weiter.

 

Der gebürtige Tiroler Florian Widmann ist Absolvent der Kunstuniversität Graz und schloss das Studium der Gesangspädagogik, das Masterstudium Gesang, sowie das Masterstudium Konzertgesang (Lied und Oratorium) jeweils mit Auszeichnung ab. Seine Studien abrundend, besuchte er Meisterkurse bei Bo Skovhus, Marjana Lipovšek und Angelika Kirchschlager. Er war Finalist beim Jugendmusikwettbewerb „Gradus ad Parnassum“ und ist Träger des Würdigungspreises der Kunstuniversität Graz, sowie Stipendiat des American Institute of Musical Studies. Ebenfalls ist er Preisträger des internationalen Gesangswettbewerbs „Kammeroper Schloß Rheinsberg“. Engagements führten den Bariton u.a. nach Yokohama/Japan, zum Lehár-Festival in Bad Ischl, zur Coburger Sommeroperette und ins Stadttheater Leoben, in Konzerten im Dom zu Graz und in der Grazer Heilandskirche. Schon während des Studiums konnte er einige Erfahrung als Stimmbildner sammeln. So ist er seit 2007 als Gesangslehrer bei den Grazer Kapellknaben tätig und arbeitete als stimmtechnischer Betreuer bei verschiedenen Chören, wie dem Steirischen Landesjugendchor „CantAnima“, dem Kärntner Landesjugendchor, Chorforum Gleisdorf, Singverein Übelbach, Singverein Weiz und Singverein Raaba, u.a. Von 2012 bis 2013 war er an der Musikschule Gröbming tätig und seit September 2013 unterrichtet er an der Musikschule Kindberg und Leibnitz im Fach Gesang und Kinderchor